Im Winter 2014 schrieben wir den ursprünglichen Eignern der Hamburg VII und erhielten Fotos sowie ein Buch über die Geschichte des Hamburgischen Vereins Seefahrt.
Auf den Internetseiten des Hamburgischen Vereins Seefahrt findet sich eine kurze Geschichte aller Vereinsyachten. Nachfolgend der Abschnitt über die Hamburg VII.
„Die nächste Hamburg verdankte ihre Entstehung dem 100-jährigen Jubiläum des Norddeutschen Regatta Vereins im Jahr 1968. Wie es sich für einen bedeutenden Segelverein gehörte, sollte dieses Ereignis mit einer Transatlantikregatta gefeiert werden. Selbstverständlich musste dafür auch eine eigene Yacht gebaut werden, die allerdings von der HVS beziehungsweise der Segelkameradschaft Störtebeker ausgerüstet und gesegelt wurde.
Aus besten Materialien gebaut und als Crewschiff mit elf festen Kojen konzipiert, erwies sich die siebte Hamburg grundsätzlich als hervorragendes Seeschiff. Während der Erprobung zeigte sie jedoch unter bestimmten Seebedingungen eine unangenehme Rollneigung und erhielt deshalb schon bald den Spitznamen „Rolling Duck“.
Dieser Mangel konnte jedoch behoben werden. Mit ihrem Klassensieg bei der Transatlantikregatta 1968 erzielte sie für viele Jahre das beste Hochseeergebnis einer Yacht unter dem Stander des Norddeutschen Regatta Vereins.“
Übermäßiges Rollen konnten wir selbst auch unter anspruchsvollen Bedingungen nie feststellen. Es wäre spannend zu erfahren, wie dieses Problem damals gelöst wurde.
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Mit der Hamburg VII nach Finnland
Der Beginn eines großen Abenteuers. Der Kauf eines großen Holzbootes verändert das Leben. Wir hatten fünfzehn Jahre lang davon geträumt und geplant, eines Tages unser eigenes Holzboot zu besitzen. Nun war es endlich so weit …
Zu Hause
Die letzte Etappe führte uns von Hanko nach Helsinki. Für den Samstag war kräftiger Wind vorhergesagt worden, doch kurz nach dem Auslaufen aus Hanko schlief er für zwei Stunden vollständig ein …
Auch WB Sails ist zu derselben Erkenntnis gelangt wie wir: Ältere Yachten bieten häufig das angenehmere Segelerlebnis. „Durch die modernen Vermessungsregeln (vor allem die IMS-Regel) sind Yachten zwar schneller geworden, der Segelkomfort hat darunter jedoch gelitten.“
Die Hamburg VII ist ein hervorragendes Beispiel für eine klassische Hochseeyacht mit tiefem Rumpf und Langkiel. Dank ihres hohen Freibords und ihres – im Vergleich zu traditionellen Ostseeyachten – breiteren Rumpfes bleibt sie trockener und segelt aufrechter. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich angenehmes Segelverhalten, ohne dass dabei auf Geschwindigkeit verzichtet werden muss.
Originalartikel auf der Website des Hamburgischen Vereins Seefahrt
24. Juli 2018 – Katrin Hilbert
Während unseres Besuchs beim 150-jährigen Jubiläum des Norddeutschen Regatta Vereins erschien auf der Website des Hamburgischen Vereins Seefahrt ein schöner Artikel über die Rückkehr der Hamburg VII nach Travemünde – genau fünfzig Jahre nach ihrem Klassensieg bei der Transatlantikregatta von 1968.
Da der Beitrag bereits auf Deutsch vorliegt, verzichten wir hier auf eine Kopie und empfehlen stattdessen die Lektüre des Originals. Er schildert die Begegnung ehemaliger Crewmitglieder mit der Hamburg VII, die Wiedersehensfreude auf dem Steg und die besondere Verbindung vieler Generationen von HVS-Seglern zu „ihrer“ Yacht.
Hamburg VII 2026