... oder unter Freunden einfach Hamu.
Hamburgische Verein Seefahrt Segelverein beauftragte Bill Tripp in den 1960er-Jahren mit dem Entwurf der Hamburg VII. Ihr Schwesterschiff, die Wappen von Bremen, segelt heute unter dem Namen Apollonia in der Karibik.
Die HAMBURG VII wurde für lange Seereisen und Hochseeregatten entworfen. Sie segelte unter anderem 1968 nach New York, nahm 1971 am Cape-Town–Rio-Rennen teil und erreichte 1973 trotz eines Nordatlantiksturms Island. 1974 besuchte sie Finnland. Über Fotos von diesem Besuch oder anderen Reisen würden wir uns sehr freuen.
Die Hanseatische Yachtschule kaufte die Hamburg VII 1974 und gab ihr zunächst den Namen „Atlantic“, später „Clare“.
Im Sommer 1998 kauften die Jungjohanns die Yacht und gaben ihr ihren ursprünglichen Namen zurück. In den folgenden 15 Jahren restaurierten und verbesserten sie sie bis zu ihrem heutigen hervorragenden Zustand.
Länge über alles: 17.31 m | 56' 8''
Rumpflänge: 16.60 m | 54' 6'
Wasserlinienlänge: 11.47 m | 37' 8''
Breite: 4.08 m | 13' 3''
Tiefgang: 2.6 m | 8' 5''
Verdrängung: about 20 000 kg
Großsegel: 46,36 m2
Fock: 54,53 m2
Genua I: 89,89 m2
Besan: 9,15 m2
Spinnaker: 180 m2
Man muss schon ausgesprochen stur sein, um zu behaupten, Hamburg VII sei ein besonders schöner Name für eine Yacht. Es gibt zweifellos klangvollere. Der ursprüngliche Name eines Schiffes ist jedoch etwas Besonderes – beinahe heilig. Wer mit dieser Tradition brechen möchte, sollte einen Namen wählen, der eindeutig besser ist. Die üblichen finnischen Bootsnamen wie „Aallotar“, „Meripääsky“, „Myrskylintu“ oder irgendein anderer nach Vanille schmeckender Wohlfühlname reichen dafür einfach nicht aus.
Selbst der berühmte Joshua Slocum änderte den Namen seines Bootes nicht, obwohl er es praktisch vollständig neu aufbaute.
„Bei Lloyd's gilt die Regel, dass die Jane, selbst wenn sie nach und nach vollständig erneuert wird, dennoch immer die Jane bleibt.“
Die Hamburg VII wurde 1967 auf der Werft De Dood gebaut und befindet sich seitdem in einem außergewöhnlich guten Pflegezustand.
2000–2003 (Bootswerft Stapelfeldt, Kappeln)
2003
2007
2008 (Ebbes Bådebyggeri, Marstal, Dänemark)
2013-2014
Der Rumpf der Hamburg VII befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Weiches Holz haben wir lediglich an einem der Salingpaare gefunden. Die einzigen größeren Arbeiten bestanden im Einbau eines Fäkalientanks sowie im Austausch der Salinge.
2015–2026
Zur Ausstattung gehören unter anderem
Hamburg VII 2026